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Samstag, 19. Dezember 2009« zurück

«Wohnen im Park» feierlich eingeweiht

Einsegnung durch Pfarrer Stephan Guggenbühl – Kunst am Bau enthüllt

Am Freitagabend wurde im neuen Restaurant «Alpstein» der Siedlung für Betreutes Wohnen in Appenzell gefeiert. Nach zwanzig Monaten Bauzeit stehen 46 Wohneinheiten zur Verfügung, von denen der grösste Teil bereits bezogen ist. Der Segen Gottes wurde erfleht.

Rund achtzig geladene Gäste nahmen am frühen Abend an der offiziellen Einweihungsfeier teil. Unter ihnen weilte Markus Büchel, der Bischof von St.Gallen. Seine Anwesenheit unterstrich das gute Einvernehmen, das die «Stiftung Priesterheim» und die Genossenschaft Betreutes Wohnen Appenzell gefunden haben bei der Umsetzung des Stiftungszwecks: Betagte Priester – aber nicht nur sie – können hier eine Wohnung für den wohl verdienten Ruhestand beziehen. Das Grundstück habe brach gelegen wie die Idee der Stifterin Fanny Broger, sagte Pfarrer Stefan Guggenbühl. Nun habe das gemeinsame Schaffen der Spurgruppe um Sepp Eugster ein grosses Werk ergeben, das der ganzen Bevölkerung Appenzells von Nutzen sein wird. Die Siedlung werde zum Wohnort für «Öserigi», freute er sich, denen er ein problemloses und freudvolles Einleben in neue Gemeinschaften von Herzen wünschte. Es gelte, einander mit dem Segen Gottes hilfreich zur Seite zu stehen. Ohne grosse Worte, aber unter eifrigem Applaus der Gäste enthüllte Franz Koster seinen Beitrag an die Siedlung: Kunst am Bau. Im Innenhof, der mit einem grossflächigen Brunnen bestückt ist, hat er eine Skulptur in Chromstahl errichtet, die viel Spielraum für Deutungsversuche lässt. Schwungvoll aufstrebend, setzt sie einen Kontrapunkt zur strengen Geometrie der umliegenden Gebäude. Beim anschliessenden Festmahl waren sich alle Redner einig: Das Werk ist nach Turbulenzen und Fehlversuchen in der Planungsphase absolut gelungen. Davon kann man sich überzeugen: Am Sonntag ist von 10-17 Uhr Tag der offenen Tür.

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